Film über Bruder Klaus präsentiert

Der Verein «Die Schweiz mit Bruder Klaus» führt am 19. August 2017 in Flüeli-Ranft eine Gedenkveranstaltung im Rahmen der 600 Jahre Bruder Klaus-Veranstaltungen durch. Neben den Referenten Dr. Christoph Blocher und Bischof Vitus Huonder sowie der Grussbotschaft von Bundesrat Guy Parmelin wird an der Gedenkveranstaltung ein Film mit Szenen aus dem Leben von Bruder Klaus gezeigt. Am Sonntag, den 13. August 2017 wurde der Film erstmals öffentlich präsentiert.

Monika Rüegger als Präsidentin des Vereins «Die Schweiz mit Bruder Klaus» erklärte den versammelten Interessierten, dass der Vorstand mit dem Film etwas Bleibendes schaffen wollte. Der Regisseur Klaus Odermatt bestätigte dies und erklärte: «Bruder Klaus hat nicht viele Worte gebraucht, hat aber trotzdem alles gesagt.» Dies wolle man mit dem Film zeigen, denn: «Heute wird in den Mann Bruder Klaus so viel hineininterpretiert, dass man ihn kaum wiedererkennt. Wir wollen ihn ganzheitlich zeigen: Als Bauer, Familienvater, Ratsherr, Rottenführer und als Heiliger.»

Der Film zeigt zahlreiche Szenen aus dem Leben von Niklaus von Flüe. Seine Visionen, die er nicht verstand und ihn zu einem nachdenklichen Mann machten. Seinen Vater, der für Niklaus entschied, dass er nicht ins Kloster dürfe, sondern heiraten müsse – und für seinen Sohn auch gleich die Braut aussuchte. Sein Familienleben, sein weltliches Wirken und seine Suche nach Gott, die ihn schlussendlich zum Eremiten machte.

Auch sein Leben und Wirken als Einsiedler und Ratgeber wird dargestellt. So auch das Stanser Verkommnis und sein Ratschlag an die Eidgenossen «Machet den Zun nit zu wit!». Die Versammelten waren sich einig, dass der Film ein wichtiger Höhepunkt der Gedenkveranstaltung sein wird und darüber hinaus wirken wird.

liebrand Author

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